Wilhelm-Hack-Museum – 40 Jahre: Jubiläumswochenende 13. – 15. September 2019

Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen

Vor 40 Jahren eröffnete das Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen am Rhein. Ein Museum und kein Mausoleum sollte es werden, wie Stifter Wilhelm Hack damals formulierte und „eine Stätte der Begegnung sein für alle Menschen, die guten Willens sind“. Heute bildet das Museum das Zentrum des kulturellen Lebens in Ludwigshafen bietet mit einem umfangreichen Programm und vielfältigen Angeboten zahlreiche Möglichkeiten der Begegnung.

Anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Wilhelm-Hack-Museums wird die hochkarätige Sammlung des Museums in den Fokus einer großen Sonderausstellung gerückt. Mit der Jubiläumspräsentation Darf ich Dir meine Sammlung zeigen? 40 Jahre – Meisterwerke zu Gast wird das gesamte Haus bespielt und erzählt in zwölf Kapiteln die Geschichte der Abstraktion vom Expressionismus über Konstruktivismus, De Stijl und Konkrete Kunst bis in die Gegenwart. „Gratulanten“, in Form von bedeutenden nationalen wie internationalen Leihgaben, ergänzen die Werke der Museumssammlung.
In einem eigenen Ausstellungsteil wird die Geschichte des Museums selbst thematisiert, zeigt anhand historischer Dokumente und Filmaufnahmen wichtige Ereignisse von der Museumsgründung bis heute.
Daneben werden die in situ Installationen und Intervention von drei nationalen und internationalen zeitgenössischen KünstlerInnen zu sehen sein: dem Briten und Turner- Preisträger Martin Creed, Dan Perjovschi aus Rumänien und Leni Hoffmann aus Deutschland.

Die Ausstellung mit insgesamt etwa 200 Werken versammelt hochkarätige Arbeiten von Max Beckmann, Max Bill, Robert Delaunay, Max Ernst, Jeppe Hein, Wassily Kandinsky, Ernst Ludwig Kirchner, Paul Klee, El Lissitzky, August Macke, Kasimir Malewitsch, Piet Mondrian, Jackson Pollock, Gerhard Richter, Mark Rothko, Victor Vasarely, Andy Warhol u.v.m.

Die Sonderausstellung „Darf ich dir meine Sammlung zeigen? 40 Jahre – Meisterwerke zu Gast“ eröffnet das Museum mit einem feierlichen Jubiläumswochenende vom 13/09 – 15/09 und feiert so sein 40-jähriges Bestehen.

DAS PROGRAMM / DIE HIGHLIGHTS

Die Eröffnung der Ausstellung und des Jubiläumswochenendes findet am Freitagabend, 13. September 2019, um 18 Uhr statt. Nach Grußworten, Tanzbeiträgen des Nationaltheaters Mannheim und Musik wird der Abend seinen Abschluss mit einem Feuerwerk der Künstlerin Sandra Kranich finden.

Am Samstagvormittag, 14. September 2019, um 11.30 Uhr wird der Gründungsdirektor Prof. Dr. Manfred Fath einen Vortrag zu den Anfängen des Museums halten. Neben Führungen und Workshops sorgt ab 20 Uhr die Mannheimer Band „Cinemagraph“ für musikalische Unterhaltung. Bei Kunst, Cocktails und Musik lässt das Museum zusammen mit DJ Eric Carstensen den Abend entspannt ausklingen.

Musikalisch geht es auch am Sonntag, den 15. September, mit dem Matineekonzert der „Pfälzischen Musikgesellschaft“ weiter. Führungen durch Depot und Restaurierungswerkstatt gewähren den Besuchern einen Blick hinter die Kulissen des Wilhelm-Hack-Museums.

Ein GENAUER PROGRAMMABLAUF des abwechslungsreichen Jubiläumswochenendes mit den unterschiedlichen Führungsformaten sowie zahlreichen Veranstaltungen sind auf der Webseite des Museums oder unter folgendem Link zu finden:

https://www.wilhelmhack.museum/Websites/www.wilhelmhack.museum/Ausstellungen/2019/A_40_Jahre/40JahreWHM_Programm_EroeffnungsWE.pdf

Essen und Getränke gibt es u. a. von Laras Kantinchen, Fanoona Gaza Food Truck, Pâtisserie Christina Kübler, Barista-bike, Capipiman und Weingut Georg Mosbacher.

Am gesamten Jubiläumswochenende ist der EINTRITT FREI!

| https://www.wilhelmhack.museum/

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Staatsgalerie Stuttgart: Baselitz – Richter – Polke – Kiefer bis 11.8.2019

Staatsgalerie Stuttgart Ausstellung Baselitz - Richter - Polke Kiefer 2019

Die jungen Jahre der Alten Meister

Baselitz, Richter, Polke und Kiefer. Vier Namen aus Deutschland, die in der ganzen Welt bekannt sind. Rund 100 Arbeiten aus dem jeweiligen Frühwerk der Künstler zeigen, wie sie sich mit einer Zeit auseinandersetzten, die geprägt war von Herausforderungen und Umbrüchen, Utopien und Neuorientierungen: die turbulenten und spannenden 1960er-Jahre.

Zwischen Mauerbau und Studentenprotesten nehmen auch Georg Baselitz, Gerhard Richter, Sigmar Polke und Anselm Kiefer den Geist der Zeit in ihre frühen Arbeiten mit auf. Obgleich sie sich alle selbst unpolitisch nennen, prägt ihre Kunst vor allem im Ausland bis heute das positive Bild eines neuen, kritischen Deutschlands. Baselitz malt zerrissene, geteilte Helden. Polke und Richter führen die Absurdität und Leere des allseits verlockenden Konsums vor. Anselm Kiefer legt die Wurzeln des sogenannten „Dritten Reiches“ in der deutschen Geschichte offen. Die Werke dieser vier Meister erstmals zusammen in einer Ausstellung zeigen zu dürfen und damit diese wichtige Etappe deutscher Geschichte sichtbar zu machen, ist ein Glücksfall.

Bereits im Foyer der Staatsgalerie werden die Besucherinnen und Besucher mit Schlaglichtern aus Musik, Politik und Alltag auf die 1960er-Jahre eingestimmt. Ein Zeitpanorama ergänzt die Schau um politische, gesellschaftliche und kulturelle Ereignisse.

Gastkurator Götz Adriani ist dieses Projekt zu verdanken. Der renommierte Kunsthistoriker ist nicht nur ein Weggefährte dieser Generation, sondern auch mit den Protagonisten der Ausstellung freundschaftlich verbunden.


Kuratorenführungen

mit Cäcilia Henrichs M.A., kuratorische Assistentin
Do | 2.5. + 18.7. + 1.8.19 | 18.30 Uhr | 5 € / 2,50 €

Ausstellungsführungen
Do | 18.00 Uhr | 5 € / 2,50 €
Sa | 15.00 Uhr | 5 € / 2,50 €
So | 15.00 Uhr | 5 € / 2,50 €

| Staatsgalerie Stuttgart

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William Engelen – Partitur 32 bpm für die Kunsthalle Mannheim am 18.5.19

William Engelen ist sowohl bildender Künstler als auch Komponist. Seine Arbeit verbindet visuelle Medien und Klang. Der gebürtige Niederländer hat auf Einladung der Kunsthalle Mannheim eine ortsspezifische Arbeit entwickelt, um die akustische Qualität der Architektur des neuen Museumsgebäudes zur Geltung zu bringen. Seine Komposition „Partitur 32 bpm für die Kunsthalle Mannheim“ wird von acht Musikerinnen und Musikern des Mannheimer Schlagwerks (Studierende der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim) mit jeweils neun Perkussionsinstrumenten unter der Leitung von Prof. Dennis Kuhn uraufgeführt.

Das Publikum erlebt ein „begehbares Konzert“ und kann die Aufführung durch das offene, zentrale Atrium auf allen drei Etagen des Museums hören. Nach der Uraufführung ist die Musik von Engelen noch vom 19. Mai bis zum 14. Juli 2019 als Video- und Klanginstallation in der BOX für die Museumsbesucher erlebbar. Außerdem werden in der BOX die Partituren der neuen Komposition präsentiert.

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