Sammlung Prinzhorn – Ausstellung: Extraordinaire!

Unbekannte Werke aus psychiatrischen Einrichtungen in der Schweiz um 1900 zeit die Sammlung Prinzhorn in Heidelberg vom 11. Oktober 2018 bis zum 20. Januar 2019.

Das künstlerische Schaffen von Anstaltsinsassen um 1900 stößt zunehmend auf öffentliches Interesse, dabei ist bis heute nur ein kleiner Teil der damals entstandenen Werke gesichtet. In einem beispielhaften Projekt der Zürcher Hochschule der Künste wurden von 2006 bis 2014, gefördert durch den Schweizer Nationalfonds, die Sammlungen und Krankenakten von 18 kantonalen Anstalten aus der Zeit um 1900 nach Patientenwerken durchsucht. Eine Wanderausstellung zeigt nun eine Auswahl der neu entdeckten Werke und gibt Einblick in weitere Facetten eines ungewöhnlichen Kunstschaffens.

Die Patienten und Patientinnen schufen ihre Werke mit Hingabe und mit großer technischer sowie künstlerischer Kompetenz. Sie verstanden sie als Beitrag zum öffentlichen Leben, als Erfindung oder Ausdruck ihrer Gedanken, als Kritik an der Anstalt oder Bereicherung im eintönigen Alltag. Ihre Kunst ist von Aushandlungen darüber geprägt, was als „nicht normal“ galt und von ihrem Ausschluss aus der Öffentlichkeit.

Die Ausstellung ist anschließend vom 9. Februar bis 19. Mai 2019 im Kunstmuseum Thun und vom 8. Juni bis 18. August 2019 im LENTOS Kunstmuseum in Linz zu sehen. Es erscheint ein Katalog in Deutsch und Englisch.

| Sammlung Prinzhorn

metropolkultur logo

Jazzfotografie Frank Schindelbeck – The Look of Jazz, Ausstellung 23.9.-31.12.2018

Jazzfotografie Frank Schindelbeck

Von 23. September bis 31.12.2018 ist im Theater Rüsselsheim Jazzfotografie von Frank Schindelbeck unter dem  Titel „The Look of Jazz“ zu sehen. In der vom Kunstverein Rüsselsheim ausgerichteten Ausstellung wird eine Auswahl seiner Schwarz-Weiß-Aufnahmen aus dem Jazz-Bereich der vergangenen Jahre gezeigt. Die Aufnahmen entstanden bei unzähligen Livekonzerten und bei Festivals der vergangenen Jahre. Darüber hinaus sind in der Ausstellung Musikportraits gezeigt, die abseits der Bühnen entstanden sind.

„Die Jazzfotografie von Frank Schindelbeck steht für eine Visualisierung der Emotionen des Jazz, nimmt den Rhythmus auf und zeigt die Musiker in ihrer Lebendigkeit und Kommunikation, zeigt ihre Freude an der Musik und vermittelt die Poesie des Momentes.“ (aus der Ankündigung der Ausstellung)

Die Fotoausstellung ist zusätzlich eingebettet in das Programm der Jazzfabrik Rüsselsheim und Kultur 123 Stadt Rüsselsheim. Die Ausstellungsfläche des Kunstvereins Rüsselsheim befindet sich im Theater Rüsselsheim zu dessen Öffnungszeiten. Die Bilder sind während der Öffnungszeiten des Theaters und zu den Sonderveranstaltungen zu sehen.

 

Erwin Ditzner - Photo Schindelbeck Jazzfotografie

Erwin Ditzner


Zwei weitere Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung

Am 13. Dezember spielt im Ausstellungsbereich die Band Slowfox. Slowfox ist ein hochgepriesenes Trio mit Sebastian Gramss am Kontrabass, dem Altsaxophonisten Hayden Chisholm und Philip Zoubek am Flügel. Am 6. Dezember gibt es eine Gesprächsrunde in der Ausstellung, mit Wolfram Knauer (Jazzinstitut Darmstadt), Erwin Ditzner (Schlagzeuger aus Ludwigshafen), Frank Schindelbeck und Stephan Dudek (Jazzfabrik Rüsselsheim).  Das Thema lautet „Die Jazz-Szene. Wo fängt sie an? Wo hört sie auf?“

Mehr zur Ausstellung und eine Fotogalerie der Vernissage gibt es im Artikel auf den Jazzpages.

| Kunstverein Rüsselsheim
| Jazzfabrik Rüsselsheim
| Kultur123 Stadt Rüsselsheim
| Schindelbeck Jazzfotografie
| Schindelbeck Jazzfotografie auf den Jazzpages

metropolkultur logo