Mannheim: Deltabeben-Preis für Ulises Morales Lamadrid

usstellungsansichten Deltabeben PORT25; Ulises Morales Lamadrid, „A la mujer que se hace la dormida, el marido la alumbra con un fósforo"

Ulises Morales Lamadrid ist der Gewinner des diesjährigen Deltabeben-Preises. Aus den insgesamt 29 Positionen, die zur Zeit in den beteiligten Institutionen Kunsthalle Mannheim, Mannheimer Kunstverein und PORT25-Raum für Gegenwartskunst ausgestellt sind, wählte das kuratorische Team den 1966 in Havanna, Kuba, geborenen Künstler aus. Heute lebt und arbeitet Ulises Morales Lamadrid in Neustadt an der Weinstraße. Er beteiligte sich an zahlreichen internationalen Ausstellungen und war 2015 Stipendiat des Botnik Studio, Göteborg. Im Zentrum seiner Arbeit, die sich zwischen Malerei, Skulptur, Zeichnung und Installation bewegt, stehen der Mensch, dessen soziale Umgebung, die Gedächtniskultur sowie das Thema Rassismus. Auch in den beiden Werken, die für die Regionale ausgewählt wurden und in der Ausstellung im PORT25-Raum für Gegenwartskunst zu sehen sind, klingen diese Themen an. Die Installation „Operación inversa (Umkehrung der Ideale)“, 2015-2020, etwa zeigt Fotoporträts schwarzer Menschen aus Kuba, die in goldenen Puderdosen platziert sind, und stellt Stereotype in Frage, die nicht nur für die kubanische Gesellschaft stehen. Der Deltabeben-Preis ist mit 3.000 Euro dotiert und wird aus Spendenmitteln der VR Bank Rhein-Neckar finanziert.

|  Kunsthalle Mannheim

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