Lyrikabend 4 mit Thomas Adamczak | “Heimat – Fremde”

Kunstverein Rüsselsheim, 21. November 2019

Gedichte haben eine besondere Anziehungskraft. Das lässt sich schon in der Welt der Kinder beobachten, wenn Abzählverse (“Ich und du, Müllers Kuh, Müllers Esel, der bist du”), Kinderreime und -lieder mit Inbrunst aufgesagt oder gesungen werden. Bei jedem Gedicht schwingt unausgesprochen die Erlaubnis und Ermutigung mit, das eigene Ich hineinzufantasieren. Der Freund im Gedicht ist mein Freund, die Liebste ist ebenfalls meine. Gefühle der Freude, der Trauer, des Schmerzes, der Hoffnung: Wir kennen sie und übertragen sie aus der Welt des Gedichtes in unsere eigene Wirklichkeit. Insofern sind Gedichte ein Übungsgelände menschlicher Einbildungskraft.

Thomas Adamczak wird zu unterschiedlichen Themenkomplexen Gedichte mehrerer Autorinnen und Autoren vortragen und einige allgemeine Überlegungen zum Thema des Abends einfließen lassen.

Auf die Frage, warum sie schreibe, sagt eine der berühmtesten deutschen Lyrikerinnen Ulla Hahn: “Was es gibt, ist nicht genug!” Das war ein Satz, der Adamczak zu diesem Lyrikabend inspiriert hat. Ein Schwerpunkt des Abends werden Gedichte zum Thema Liebe/Abschied sein. Zum Stichwort “Abschied” hat Bengt Fosshag eine Illustration gestaltet, die auch am Abend der Veranstaltung großformatig zu sehen sein wird.

Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim
Hauptmann-Scheuermann-Weg 4, 65428 Rüsselsheim

| Kunstverein Rüsselsheim

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