Kunstmuseum Stuttgart – Ekstase – Ausstellung bis 24.2.2019

Ekstasen sind so alt wie die Menschheit. Die Ausstellung EKSTASE spürt dem Zustand des Au- ßer-Sich-Seins in seiner kunsthistorischen und der damit verbundenen kulturellen Bedeutungsgeschichte nach und nimmt dabei einige zentrale Themenbereiche in den Blick.

Kunstwerke von der Antike bis in die Gegenwart führen so verschiedene Facetten wie den diony- sischen Kult, die religiöse Verzückung, das orgastische Erleben, den brasilianischen Candomblé oder die drogeninduzierte Ekstase vor Augen. Internationale Künstler_innen thematisieren in ih- ren Werken das Bedürfnis nach Entgrenzung, darunter Marina Abramović, Gian Lorenzo Bernini, Louise Bourgeois, Günter Brus, Lovis Corinth, Rineke Dijkstra, Otto Dix, Marlene Dumas, Ayrson Heráclito, Carsten Höller, Pablo Picasso, Aura Rosenberg, Andy Warhol, La Monte Young, Fran- cisco de Zurbarán u.v.m.

Ekstasen gelten heute gemeinhin als Ausbruch aus dem normierten Alltag. In dieser Auslegung werden sie herbeigesehnt und zugleich abgelehnt. Denn ekstatisches Erleben ist gekennzeichnet von Kontrollverlust und birgt die Gefahr eines aus der Norm fallenden Individuums oder gar Kollektivs. Nicht immer und nicht überall hat dieses Verständnis Bestand. Vielmehr ist die Ekstase eines der ältesten und erstaunlichsten anthropologisch universellen Phänomene, dessen Bewertung sich kontinuierlich verändert und erweitert. Eben darin ist sie für Künstler von ungebrochenem Interesse.


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Heidelberger Frühling 25.3. – 29.4.17

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»in der fremde«

Der Heidelberger Frühling soll 2017 ein Ort sein, an dem das jeweils Eigene und das Fremde sich finden und an dem ein neues »Wir« erfahrbar wird: über Wissen, Hörerfahrungen und gemeinsame kulturelle Erlebnisräume. Ein Begegnungsort der Kulturen, eine Plattform für Musik, die stets das Neue, das »Andere« in sich trägt – hier nicht als Exotismus, sondern als Begegnung auf Augenhöhe verstanden –, ein Treffpunkt für alle Neugierigen, die mehr wissen wollen über das gemeinsame und doch so unterschiedliche »Grundbedürfnis Musik«.

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