Technikmuseum Sinsheim: US-Car Treffen

Der motorisierte amerikanische Traum wird am 5. und 6. August im Kraichgau wahr. Beim legendären US-Car Treffen im Technik Museum Sinsheim weht einem förmlich der Wind der großen Freiheit um die Nase.Vom legendären Ford T-Modell über den berühmten Pink Cadillac bis hin zu den PS-strotzenden Mustangs und Corvettes: erwartet werden über 500 US-Legenden.
Neben einer bunten Händlermeile sorgen drei Live-Bands für Stimmung auf dem Gelände. Für das leibliche Wohl wird an beiden Tagen ebenfalls bestens gesorgt sein, am Samstag sogar bis in den Abend hinein.

US-Car Treffen in Sinsheim

Museum Wiesbaden: Sebastian Meschenmoser Sets

In der Kunstgeschichte hat das Atelier als der Ort künstlerischen Schaffens eine besondere Aufladung erfahren. Außenstehende assoziieren damit gerne einen geheimnisvollen Fixpunkt der Kreativität, der ihnen in der Regel verschlossen bleibt. Die Künstler selbst waren sich der Anziehungskraft ihrer Werkstatt stets bewusst und nutzten diesen Raum in programmatischen Inszenierungen, um künstlerische Positionen und Absichten zu vermitteln. Zu diesen Inszenierungen gehörte es in der langen Historie des Ateliers, über die Arbeitsmaterialien hinaus all das in den Raum einzubringen, was ihn zusätzlich mit Bedeutung auflädt. Auf diese Weise entwickelte sich die Werkstatt in eine neue, schillernde und widersprüchliche Existenz, die eng mit dem Künstler verknüpft ist.

Auch Sebastian Meschenmoser bringt in seine Ausstellung im Museum Wiesbaden sein Atelier ein. Es begegnet dem Besucher in Form einer eigenwillig eingestellten Wandecke, die ein architektonisches Element aus dem Berliner Atelier darstellt. Auf diese Weise wandelt er den öffentlichen Ausstellungsraum in jenen privaten künstlerischen Ort um, in dem er schöpferisch tätig ist. Aus einer Ausstellung gemalter Bilder wird damit die Installation „Sets“.

www.museum-wiesbaden.de

Richard Deacon erhält Ernst Franz Vogelmann-Preis für Skulptur 2017

Richard Deacon Photo

Quelle: Wiki / CC BY-SA 3.0

Der britische Bildhauer Richard Deacon erhält den Ernst Franz Vogelmann-Preis für Skulptur 2017. Durch die mit 30.000 Euro dotierte Auszeichnung würdigt die Jury Richard Deacon als einen führenden Vertreter der zeitgenössischen Skulptur und zugleich einfallsreichsten Bildhauer seiner Generation. Mit dem Preis ist eine Einzelausstellung in der Kunsthalle Vogelmann verbunden, die im Herbst 2017 zu sehen sein wird. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Ausstellung statt.
Seit mehr als vier Jahrzehnten umkreist das Werk des international renommierten Künstlers (*1949 in Bangor/Wales) die klassischen Grundfragen des Skulpturalen. Virtuos thematisieren seine Arbeiten das Miteinander von Fläche und Raum, das Verhältnis von Fülle und Leere, Masse und Leichtigkeit, Bewegtheit und Ruhe. Ob in Holz, Keramik, Edelstahl oder Kunststoff, die außergewöhnliche Vielfalt der Form(er)findungen überrascht im gleichen Maß wie die angewandten Konstruktionsweisen. Das Ergebnis sind dynamisch-abstrakte Formationen von besonderer sinnlicher Qualität.
Der an der St. Martins School of Art und dem Royal College of Art in London ausgebildete Bildhauer lehrte zehn Jahre an der Pariser École nationale supérieure des beaux-arts und hatte bis zu seiner Emeritierung 2016 eine Professur für Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf. Richard Deacon lebt und arbeitet in London.