Kunsthalle Mannheim: Zoom! – Junge Kunst aus Thüringen

Eine Ausstellung junger Kunst aus Thüringen bietet Malerei, Objekt, Installation, Fotografie und vieles mehr. Von der Landschaftsmalerei (Adam Noack) über Fotografien von Überwachungskameras (Paul-Ruben Mundthal) und Porträts depressiver Menschen (Nora Klein) bis zur satirischen Auseinandersetzung mit der Tagespolitik („NSU-Paulchen von Benedikt Braun) reicht ein Spektrum künstlerisch anspruchsvollster Konzepte, die an Vielfalt und Tiefgang ihres gleichen suchen. Ob es sich um Bilder vom Arbeitsleben (Enrico Freitag, Stefan Schiek) handelt, um Pastell-Porträts von Jugendlichen (Ulrike Theusner), um grellfarbige malerische Explosionen auf der Leinwand (Marc Jung) oder um Schwalbennester für Mannheim (Konstantin Bayer), immer gehen diese Arbeiten unter die Haut und machen Lust auf mehr. Auf mehr Thüringen!

ZOOM

Konstantin Bayer, Benedikt Braun, Enrico Freitag, Marc Jung, Nora Klein, Paul-Ruben Mundthal, Adam Noack, Stefan Schiek, Ulrike Theusner
Mannheimer Kunstverein 23.9. – 21.10. 2018

| Mannheimer Kunstverein

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Horst Hamann: Sehfahrten – Fotoausstellung im Mannheimer Kunstverein

Im Archiv des Mannheimer Fotografen Horst Hamann, der mit seinen Schwarzweiß-Fotografien »New York Vertical« berühmt geworden ist, finden sich Aufnahmen seiner Sehfahrten rund um die Welt: Nordamerika, Südamerika, Jamaika, Tansania, Frankreich und – natürlich – Mannheim. Sie zeigen das, was er mit eigenen Augen und mit der Kamera erlebt hat. Wie ein Koffer voller Geschichten warteten die Dias darauf, ans Licht der Öffentlichkeit zu kommen: bis auf wenige Ausnahmen sind diese noch nie veröffentlicht worden.

Ausstellung vom 4. Februar bis 1. April 2018.

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Kunsthalle Mannheim: Im „Okzidentalismus-Institut“ werden kulturelle Stereotypen kreativ befragt und hinterfragt

Das vermeintlich Fremde erfahrbar machen und Neues kennenlernen – ob türkische Traditionen oder die eigene Kreativität –, das ist das Ziel der performativen Installation der Künstlerin Kınay Olcaytu, die am 10. August 2017 (20 Uhr) ihr „Okzidentalismus-Institut“ in den Mannheimer Quadraten eröffnet (U 6. 3). Im Gespräch mit der Kunsthistorikerin Dr. Buket Altinoba erläutert Olcaytu ihren künstlerischen Ansatz. Die Installation findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „On the Move“ statt, mit der die Kunsthalle Mannheim die Zeit bis zur Eröffnung des Neubaus am 15. Dezember 2017 überbrückt.

Die aus der Türkei stammende Künstlerin Kınay Olcaytu hat mit der temporären Installation einen Diskursraum geschaffen, in dem neben ihren Werken auch ein Künstlerinnengespräch und zwei Vorträge kunstwissenschaftlich und soziologisch auf den Themenkomplex des „Okzidentalismus“ eingehen. Zentral ist dabei der Gedanke, dass kulturelle Identität von einem wechselseitigen Teilnahme- und Beobachtungsverhältnis geprägt wird.
Mehr Informationen finden Sie hier.

In der Veranstaltungsreihe „On the Move“:
Kinay Olcaytu: Okzidentalismus-Institut
Veranstaltungsort: Capoeira Ginga Balanca Mannheim e.V, U6. 3 Mannheim

Donnerstag, 10. August 2017, 20 Uhr
Ausstellungseröffnung und Künstlergespräch mit Kınay Olcaytu und Dr. Buket Altinoba

Samstag, 12. August 2017, 15 Uhr
Workshop für eine Reise in den Okzident, mit Kinay Olcaytu

Samstag, 12. August 2017, 18 Uhr
Vortrag: Abel and Cain: Admiration and Envy, Ayse Çavdar

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.