Just Music Festival Wiesbaden, 20.+21.2.2015

Die 10. Ausgabe des Wiesbadener Festivals präsentiert wie immer großartige Musik, mit Bands, die zum Teil auch ziemlich groß sind. So haben Jazzarchitekt Raimund Knösche und Mitorganisator Pianist Uwe Oberg, nicht nur Jan Klares The Dorf“, sondern auch Sebastian Gramss‘ Bassmasse verpflichtet, 13 Kontrabassisten, die gemeinsam bei Just Music improvisieren werden.. Wie bei der 2014er Ausgabe des Festivals dürfte das Solokonzert einer Pianistin ein besonderes Highlight werden: Sylvie Courvoisier spielt und wird außerdem in diesem Jahr den Workshop leiten.

| www.justmusic-festival.de

Gaslight Cafe von Frank Pyne

Musik – Kultur – Talkshow

Frank Pyne lädt alle 6 Wochen zum GASLIGHT CAFE ins TiKK – Theater in Kulturhaus Karlstorbahnhof. Die Gäste der Veranstaltung kommen aus den den Bereichen Musik und Literatur und bereiten stimmungsvolle, facettenreiche und unterhaltsame Abende mit Live-Musik, Live-Lesungen, Live-Chats und Live-Humor. Neben den Gastgebern Frank Pyne und Oliver Kuka wird das Publikum von der hauseigenen GASLIGHT CAFE COMBO beschallt, besetzt mit Rolf Breyer (b) und Holger Nesweda (dr). Dem geschriebenen Wort leiht Matthias Paul seine Stimme.

| Die Termine und Programme finden Sie unter www.karlstorbahnhof.de

Franziska Becker im Kurpfälzischen Museum Heidelberg

Der deutschen Karikaturistin Franziska Becker, deren Karriere 1976 in Heidelberg begann, widmet das Kurpfälzische Museum eine umfassende Einzelausstellung.
Becker wurde 1949 in Mannheim geboren. Nach abgebrochenem Ägyptologie-Studium und einer Ausbildung am Hygiene-Institut in Heidelberg studierte sie beim jungen Markus Lüpertz an der Kunstakademie Karlsruhe. 1973 stößt sie zur sehr lebendigen und reichlich unangepassten Heidelberger Frauenbewegung ( im Frauenzentrum der Dreikönigsstraße), wo sie sich in den bewegten 1970er Jahren politisiert und heute noch alte Freundschaften pflegt. Dort lernt sie 1975 auf einer Recherche-Reise Alice Schwarzer kennen. Seit der ersten Ausgabe der Zeitschrift EMMA veröffentlicht sie kontinuierlich in jeder Ausgabe.

Sie zeichnete in vielen anderen Magazinen und Zeitschriften und publizierte 19 eigene Bücher sowie zahlreiche Buchillustrationen, Poster etc., unter anderem für das damals neugegründete Heidelberger Kindertheater. Natürlich war ihr die Existenz der Heidelberger Karikaturistin Marie Marcks, die sie persönlich kennt, ein wichtiges Vorbild im Wagnis, diesen Beruf zu ergreifen, der ja immer noch eine Rarität für Frauen ist.
Franziska Becker bekam bedeutende Preise der Satirischen Zeichnerzunft: 1988 den „Max-und-Moritz-Preis“ als bester deutschsprachiger Comiczeichner, 2012 den „Göttinger Elch“ und im Herbst 2013 den „Wilhelm-Busch-Preis“ für ihr Lebenswerk. Franziska Becker lebt und arbeitet in Deutschland und Amerika.

Die Ausstellung läuft bis zum 01.02.2015

| Info Kurpfälzisches Museum

| Franziska Becker Website