Heidelberger Streichquartettfest beginnt am 24. Januar 2019

Am kommenden Donnerstag, den 24. Januar beginnt das 15. Heidelberger Streichquartettfest. Bis Sonntag, den 27. Januar stehen in der Alten Pädagogischen Hochschule Heidelberg insgesamt 16 Konzerte und Workshop auf dem Programm, mit Joseph Haydn und Johannes Brahms im Zentrum.

Zu Gast sind fünf internationale Ensembles, das Aris Quartett aus Deutschland, das Esmé Quartet aus Korea und das spanische Cosmos Quartet, das spanische Dalia Quartet und das Dudok Quartet aus den Niederlanden. Die Workshopleitung liegt bei Oliver Wille, Geiger im Kuss Quartett und Professor für Kammermusik an der Musikhochschule Hannover.

Restkarten gibt es nur noch für die Veranstaltungen am Freitag, den 25. Januar, erhältlich telefonisch unter (06221) 584 00 44, und online unter www.streichquartettfest.de.

Heidelberger Streichquartettfest, 24.–27. Januar 2019
Festivalforum in der Alten Pädagogischen Hochschule Heidelberg, Keplerstr. 87, 69121 Heidelberg
Veranstalter: „Heidelberger Frühling“ in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und Irene Schwalb. Gefördert wird das Streichquartettfest von Irene Steels-Wilsing und dem Freundeskreis des „Heidelberger Frühling“.

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Aki Takase - Erwin Ditzner - Photo: Schindelbeck

Aki Takase & Erwin Ditzner – Konzert am 18. Januar 2019

Die neue, von Erwin Ditzner kuratierte, Jazzreihe im Wilhelm-Hack-Museum!

Aki Takase, piano
Erwin Ditzner, dr

Von Free Jazz über Funk bis hin zu Rock und Folk: Mit seiner neuen Reihe bringt der gefeierte Schlagzeuger Erwin Ditzner ein abwechslungsreiches Konzertprogramm in’s Museum. Bei jedem Auftritt lädt Ditzner weitere Musikerkolleginnen und –kollegen ein und präsentiert sich so in musikalisch vielfältigen Konstellationen.

Mit Aki Takase spielte Erwin Ditzner beim Enjoy Jazz Festival 2017 im Rahmen seiner „Carte Blanche“ schon in Quartett-Besetzung mit Silke Eberhard und Sebastian Gramss. Der Mitschnitt dieses Konzert erscheint / erschien im Laufe des Jahres 2018 auf dem Label fixcel records. Hier in der Duo Formation mit viel Freiraum für die improvisierten Töne.

 

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Kunstmuseum Stuttgart – Ekstase – Ausstellung bis 24.2.2019

Ekstasen sind so alt wie die Menschheit. Die Ausstellung EKSTASE spürt dem Zustand des Au- ßer-Sich-Seins in seiner kunsthistorischen und der damit verbundenen kulturellen Bedeutungsgeschichte nach und nimmt dabei einige zentrale Themenbereiche in den Blick.

Kunstwerke von der Antike bis in die Gegenwart führen so verschiedene Facetten wie den diony- sischen Kult, die religiöse Verzückung, das orgastische Erleben, den brasilianischen Candomblé oder die drogeninduzierte Ekstase vor Augen. Internationale Künstler_innen thematisieren in ih- ren Werken das Bedürfnis nach Entgrenzung, darunter Marina Abramović, Gian Lorenzo Bernini, Louise Bourgeois, Günter Brus, Lovis Corinth, Rineke Dijkstra, Otto Dix, Marlene Dumas, Ayrson Heráclito, Carsten Höller, Pablo Picasso, Aura Rosenberg, Andy Warhol, La Monte Young, Fran- cisco de Zurbarán u.v.m.

Ekstasen gelten heute gemeinhin als Ausbruch aus dem normierten Alltag. In dieser Auslegung werden sie herbeigesehnt und zugleich abgelehnt. Denn ekstatisches Erleben ist gekennzeichnet von Kontrollverlust und birgt die Gefahr eines aus der Norm fallenden Individuums oder gar Kollektivs. Nicht immer und nicht überall hat dieses Verständnis Bestand. Vielmehr ist die Ekstase eines der ältesten und erstaunlichsten anthropologisch universellen Phänomene, dessen Bewertung sich kontinuierlich verändert und erweitert. Eben darin ist sie für Künstler von ungebrochenem Interesse.


| Kunstmuseum Stuttgart

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