Heidelberger Geographische Gesellschaft: Wasser Macht Geographie

Heidelberger Georgraphische Gesellschaft

Mit dem Thema „Wasser“ assoziieren viele Interessierte zunächst eine naturwissenschaftlich orientierte Vortragsreihe: ist Wasser doch neben Feuer, Erde und Luft eines der vier Grundelemente unseres Lebens bzw. Seins. Die Heidelberger Geographische Gesellschaft steht für eine multiperspektivische Betrachtungsweise: es geht zwar auch um die Beschaffenheit des Wassers, seine ökologische und physiogeographische Bedeutung, aber eben nicht nur. Mit dem Zugang zu Wasser verbinden sich Fragen der Macht, Fragen des Umgangs und des Konsums sowie der Wertschätzung. Zudem ist es ein global relevantes Thema, das sich überall auf der Welt in sehr unterschiedlicher Dramatik und Bedeutung stellt: sei es durch die Gefahr von Dürre aufgrund übermäßigen Verbrauchs, sei es in Form von Überschwemmung aufgrund des globalen Klimawandels. Es stellt somit ein zentrales Thema dar, mit dem sich die HGG im Wissenschaftsjahr „Meere und Ozeane“ klar positioniert.

Die Heidelberger Geographische Gesellschaft bietet folgende Vorträge im Sommersemester 2017 an:

Dienstag, 2. Mai 2017, 19:15 Uhr
Evi Bauder, Kai Morgenstern & Christiane Vinck (Universität Heidelberg) – Der Studentische Vortrag
Die USA mit Bike-Bus-Bahn-Boot: Bewegungen und Begegnungen
im Rustbelt und Washington D.C.

Dienstag, 16. Mai 2017, 19:15 Uhr
Prof. Dr. Lucas Menzel (Universität Heidelberg)
Umweltveränderungen und Wasserknappheit in Zentralasien

Dienstag, 23. Mai 2017, 19:15 Uhr
Prof. Dr. Hermann Kreutzmann (Freie Universität Berlin)
Das Ferganatal in Zentralasien. Wasser als Machtfaktor

Dienstag, 27. Juni 2017, 19:15 Uhr
Ass.-Prof. Dr. Angela Hof (Universität Salzburg)
US-Wüstenmetropole Phoenix – wann wird das Wasser knapp?

Dienstag, 18. Juli 2017, 19:15 Uhr
Prof. Dr. Martin Visbeck (GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung
Kiel)
Mensch und Meer – Die Zukunft des Ozeans

| Heidelberger Geographische Gesellschaft im Netz

 

David Rabinowitch The Construction of Vision – Museum Wiesbaden 12.5.-16.07.17

David Rabinowitch, Construction in 17 Masses and 5 Scales (Sculpture for Hermann Minkowski), 2012. Foto: Heiner Thiel

Das Zeichnen war für David Rabinowitch lange Zeit untrennbar mit der Bildhauerei verbunden. Bis zu The Construction of Vision, einer Werkreihe, die er 1969 begann, wurden Zeichnungen immer mit Bezug auf die Bildhauerei angelegt (oder hatten andere Referenzen, beispielsweise architektonische). Auch wenn die Zeichnungen aus The Construction of Vision nun keine direkte Referenz zur Bildhauerei mehr aufweisen, liegen ihnen gleichwohl Strategien zugrunde, die Rabinowitch für die von 1964–74 geschaffenen bildhauerischen Werke entwickelt hat.

Die Zeichnungen übertragen die formalen und wahrnehmungsbezogenen Anliegen der Bildhauerei David Rabinowitchs mit Tinte und Graphit auf das Papier. Dabei bleiben die ursprünglichen Merkmale einer Zeichnung erhalten. Sie erfüllen alle Kriterien eines unabhängigen und völlig eigenständigen Kunstwerkes.

Der Fokus der rund 60 Werke umfassenden Ausstellung liegt auf diesen und weiteren im Zuge des bildhauerischen Schaffens angefertigten Zeichnungen, die den gleichen ästhetischen Prämissen folgen. Fünf Skulpturen, deren Planung in den Zeitraum 1969–75 fällt, komplettieren die Ausstellung.

LOAD UP! Scharf hinsehen: Werkschau Mannheimer Jungdesigner

Mit einem Besuch im Mannheimer Kunstverein vom 19.05. bis 21.05.2017 können Designinteressierte wieder ihren Blick schärfen:
Die Fakultät für Gestaltung der Hochschule Mannheim garantiert eine volle Ladung Tatendrang und Kreativität. Wie jedes Jahr werden die eindrucksvollsten Arbeiten u.a. aus den Bereichen Fotografie, Film, 3D, Print und digitale Medien der Mannheimer Jungdesigner zu sehen sein. Außerdem besteht die Teilnahmemöglichkeit an Führungen und Workshops zu Themen wie Kalligrafie, Interactive Design und Farbenlehre. Für interessierte Bewerber eines Design-Studiums wird eine Mappenberatung angeboten.

diewerkschaumannheim.de